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Biografie

Porträt der Sopranistin Donata Meyer-Kranixfeld

Die österreichische Sopranistin Donata Meyer-Kranixfeld begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von sieben Jahren in Brüssel. 2012 zog sie mit vierzehn Jahren nach Salzburg, um ihre gesangliche Ausbildung zu vertiefen.

2014 trat Meyer-Kranixfeld in den Vorbereitungslehrgang Gesang der Universität Mozarteum Salzburg ein und studierte bei Albert Hartinger. Im Dezember 2015 sang sie unter der Leitung von Matthew Carver als Sopransolistin die Kantaten I–IV aus Bachs Weihnachtsoratorium mit BachWerk Brussels. 2017 nahm sie am Mozarteum ihr Bachelorstudium Gesang bei Bernd Valentin auf und sang in den Chören von Brittens A Midsummer Night’s Dream und Offenbachs Les contes d’Hoffmann. 2019 war sie Regieassistentin bei der Uraufführung von Nils Urban Östlunds Kinderoper Pippi Langstrumpf und übernahm unter der Leitung von Elke Michel-Blagraves die Sopranpartie in Mendelssohns Elias in der Stiftskirche Berchtesgaden.

Nach Abschluss ihres Bachelorstudiums im Juni 2021 gab sie ihr Rollendebüt als Erste Dame in Mozarts Die Zauberflöte unter der musikalischen Leitung von Kai Röhrig und in der Regie von Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka. Im Oktober 2021 begann sie an der Universität Mozarteum Salzburg ihr Masterstudium Oper und Musiktheater bei Kai Röhrig und Rosamund Gilmore. Zu ihren Rollen am Mozarteum zählten Diana und Venus in Offenbachs Orpheus in der Unterwelt im Dezember 2021, Luçieta in Wolf-Ferraris Il campiello im Mai 2022, die Governess in Brittens The Turn of the Screw im Januar 2023 sowie Gretel in Humperdincks Hänsel und Gretel im Dezember 2023. Parallel dazu nahm sie im Oktober 2022 ihr Masterstudium Lied bei Pauliina Tukiainen auf und war im Mai 2023 unter der Leitung von Jörn Andresen als Sopransolistin in Vaughan Williams’ A Sea Symphony im Salzburger Dom zu erleben.

Im März 2024 sang Meyer-Kranixfeld am Conservatoire royal de Bruxelles die Sopranpartie in Verdis Requiem mit dem Chor BachWerk Brussels unter der Leitung von Clio Zois. Im Juni 2024 schloss sie ihr Masterstudium Oper und Musiktheater als Alice Ford in Verdis Falstaff in einer Inszenierung von Florentine Klepper ab. Im selben Jahr verkörperte sie Echo in Richard Strauss’ Ariadne auf Naxos im Rahmen des Festivals Richard-Strauss-Tage Garmisch-Partenkirchen und interpretierte Wagners Wesendonck Lieder im Haus für Mozart unter der Leitung von Ion Marin. Im Juni 2025 schloss sie ihr Masterstudium Lied ab; seither setzt sie ihre gesangliche Ausbildung bei Prof. Allison Oakes fort.